Am Himmel über Berlin

„Hijäää“ oder auch einem kurzgezogenen Miauen gleich erklingt es dieser Tage immer mal wieder mal am Himmel über der Stadt. Schaut man dann zum Himmel, kann man sie manchmal sehen, wie sie allein und manchmal auch zu zweit hoch oben in der Luft über ihrem Brutrevier segeln und dabei größere und kleinere Kreise am Himmel ziehen. Dieses Verhalten, das das Brutrevier markiert, ist Teil des Balzrituals der schönen Greifvögel, das hierzulande schon Mitte Februar begonnen hat.

Am Montag hatte ich das Glück, im Tiergarten einen Bussard hoch oben auf einem Baum sitzen zu sehen, für mein Objektiv in gerade noch erträglicher Ferne und sonnenbestrahlt. Für eine kurze Weile schaute er zu mir herunter, aber von großem Interesse war ich nicht – ich schien ihm weder Gefahr noch Beute zu sein. An Menschenansammlungen, Autolärm und Musikbeschallung sind Stadtbussarde, wie andere Tiere auch, ohnehin gewöhnt. Ich frage mich oft, wie unsere gefiederten Mitgeschöpfe uns Menschen, wie wir uns ja so wichtig nehmen, wahrnehmen.

Das Mäusebussardtypische Rufen ist hier zu hören: >>https://www.deutsche-vogelstimmen.de/mausebussard/?type1528<<

Autor: Leinwandartistin

Im Umbruch. Mit Pinsel, Zeichenstift und Fotoapparat auf der Suche nach mir selbst und einem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

4 thoughts

  1. Wir beochten bisweilen in unserem Garten, wie der Bussard eine Taube oder auch andere kleine Vögel reißt. Das ist eben Natur: Fressen und gefressen werden.
    Toll, dass du diese Greifvögel auch in Berlin beobachten kannst.
    Mit herzlichen Grüßen vom kleinen Dorf am großen Meer
    The Fab Four of Cley
    :-) :-) :-) :-)

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, so ist es! Das ist eben Natur und wir Menschen brauchen uns ja nur selbst anzugucken; wir sind da ja auch nicht gerade fein in unserem Umgang mir der Natur.
      Toll, dass Du die Bussarde sogar im Garten beobachten kannst, sowas wünsche ich mir manchmal: aus dem Haus zu fallen und in der Natur zu sein. Aber was das betrifft, ist Berlin ja dennoch recht gut aufgestellt. Es gibt so viele grüne Flecken.
      Schöne Grüße zu Dir ans große Meer!
      Ines

      Gefällt 1 Person

      1. Liebe Ines,
        wir haben insofern Glück, als wir in dem größten und wichtigsten Vogelschutzgebiet Englands leben und zwar in Cley next the Sea, das auch „The Mecca Of Bridwatching“ genannt wird. Wir hatten früher allerdings auch Verbindungen zum Fichtenberg in Steglitz, wo wir zweimal jährlich waren.
        Mit herzlichen Grüßen vom heute sonnigen Meer
        Mit herzlichen Grüßen vom kleinen Dorf am großen Meer
        The Fab Four of Cley
        :-) :-) :-) :-)

        Gefällt 1 Person

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