Stadtreiher

Im Herzen Berlins, genau dort, wo der historische Ursprung der Stadt verortet wird – an der Fischerinsel – gehörten auch schon vor dreißig Jahren, als ich in jener Gegend aufwuchs, Möwen zur alltäglichen Nachbarschaft am nahen Spreeufer. Inzwischen hat sich die Gegend sichtbar verändert. Zu den neu Hinzugezogenen gehören auch Graureiher, die sich hier sichtlich wohlfühlen.

Neulich war ich mal wieder in der Gegend und Reiher TC2 stand mir gerne Modell für ein kleines Shooting.

Autor: Leinwandartistin

Im Umbruch. Mit Pinsel, Zeichenstift und Fotoapparat auf der Suche nach mir selbst und einem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

5 thoughts

  1. Hallo Ines, hast du in einem der Hochhäuser gewohnt. Es waren ja ursprünglich 5, glaube ich mich erinnern zu können – welche hatten gelbe und andere blaue Elemente zwischen den Fenstern. Wir haben zuerst in der 6 gewohnt. Von dort konnten wir aus dem Fenster beobachten und fotografieren, wie die alten Häuser der ursprünglichen Anfänge der Stadt gesprengt wurden. Unsere Tochter hat darüber in der Schule einen „Vortrag“ gehalten oder eine Wandzeitung gestaltet – wie oder was genau weiß ich nicht mehr. – Bist du auch in diese Schule auf der Annenstraße (?) gegangen? Du bist ja 9 Jahre jünger als meine Tochter – aber sicher war da alles noch genau so. – Und dann sind wir später (81) in dieses Doppelhaus (ich glaube 5 + 4) gezogen, und zwar in die 5, die dicht am Wasser war und unten eine Kneipe hatte.
    Ich glaube, das war meine allerschönste Wohngegend in Berlin.
    Die Graureiherbilder sind wirklich beeindruckend.

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    1. Meine Schulfreundin wohnte in der Fischerinsel 2, wir wohnten in der Inselstraße ‚auf dem Festland“ in einem der übriggebliebenen Altbauten. Als wir 1988 nach Berlin zogen, ging ich schon auf die Russischschule, die war oben an der Jannowitzbrücke. Die Schule Annenstraße kenne ich nur aus Erzählungen von anderen.
      Wie hübsch mein Schulweg war, kann ich erst im nachhinein würdigen. Damals stand ich auf Kriegsfuss mit Berlin, weil unfreiwillig dorthin verzogen. Mehr vielleicht in einem persönlichen Gespräch wenn wir uns mal wieder sehen. Jetzt lade ich noch flott das jüngste Selbstportrait hoch und dann mache ich den PC aus.
      Liebe Grüße
      Ines

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      1. Hallo Ines, nach dem Mittagessen setze ich mich in die Bahn und fahre zur Fischerinsel. Ich will mir die Gegend dort noch einmal genauer ansehen. Die Inselstraße war doch die, an deren Ende der hochzeitsausstatter gewesen ist. Oder irre ich mich da? Und war da auch nicht diese schöne Brücke, die sich wohl Jungfernbrücke nannte? Da mein Gedächtnis aus so vielen Löchern besteht, fahre ich jetzt dorthin. Liebe Grüße zu dir

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