Ich finde es immer wieder faszinierend, wie viele Wildtiere sich mitten in der Großstadt beobachten lassen. Wären da nicht der Straßenlärm und die große Anzahl an Menschen dicht an dicht – Berlin würde an Naturerlebnissen kaum Wünsche offen lassen.
Am Dienstag habe ich wieder einmal nach den beiden Habichten im Park in meiner Nachbarschaft gesehen und fand sie beide oft einträchtig auf demselben Baum sitzend. Ist einer der beiden Partner unterwegs, ruft er bald nach dem anderen. Wechseln sie den Baum, fliegt einer voraus und ruft dann nach dem anderen, der wenig später nachkommt.
Aus fotografischer Sicht war ich dankbar, dass sich beide für eine ganze Weile gut sichtbar in der Nachmittagssonne platzierten. Ganz anders die drei Mäusebussarde, die am anderen Ende des Parks durch die Luft segelten. Durch ihre lauten, fast wie ein „Miau“ klingenden Rufe machten sie so sehr auf sich aufmerksam, dass sogar andere Parkbesucher auf die drei Vögel aufmerksam wurden. Zwischen den Zweigen der Parkbäume war ich allerdings nicht flink genug, ein scharfes Foto eines dieser schönen Bussarde zu erhaschen.
Angestoßen von diesen tollen Beobachtungen entstand auch diese aktuelle Bleistiftzeichnung eines Habichts im Flug. Gezeichnet habe ich auf A3-Papier mit Bleistiften.
Bei Interesse am Erwerb dieser Zeichnung freue ich mich über eine Nachricht.

Meine beiden vorherigen Beiträge zu den Habichten in diesem Frühjahr gibt es hier:
Zwischen Habicht und Schneeglöckchen
https://inesudelnow.com/2026/02/22/beobachtung-eines-habichtpaares-in-berlin-balz-und-kopulation/




