warum?

ich schreibe nicht unter meinem richtigen namen, aber unter dem pseudonym, unter dem ich auch viele meiner bilder anfertige. manchen meiner freunde und bekannten, mit denen ich aufgrund angst und krankheit lange keinen kontakt mehr hatte, habe ich von diesem blog geschrieben: zur erklärung, warum ich mich lange nicht bei ihnen gemeldet habe, warum ich auf der straße gesenkten kopfes an ihnen vorbeihuschen würde, falls ich sie treffen würde, warum ich mich nicht mit ihnen verabreden, mit ihnen telefonieren kann.

freudlos freude haben und verbreiten

da habe ich mir im folgenden text also mut zugeschrieben:

noch jubiliert die feige kuh depressionsteufelin. triumphiert und piesackt mich.
aber mal sehen, ob ich nicht vielleicht doch stärker bin?

… morgen verreise ich für drei tage mit meinen töchtern.

ich müsste mich darauf freuen. es wäre doch eigentlich so schön:

unterwegs sein mit den kindern, die wirklich ganz großartig und lieb und wundervoll sind.

eine freundin besuchen – eine meiner beiden besten freundinnen. sie weiß von meiner Krankheit – ich darf, um auf silvanas text (https://voninnennachaussenblog.wordpress.com/2016/08/13/masken/) anzuspielen, die maske fallen lassen. seit sie nicht mehr in dieser stadt lebt, sehen wir uns nur alle halbe jahre. sie wiederzutreffen, wäre also wundervoll.

hoffnung?

mehrere schreibversuche für einen heutigen blogeintrag – gescheitert.

mein hirn ist leer.

fühle mich ausgepumpt, erschöpft vom tag.

morgen werde ich muskelkater haben, weil sich vor angst und aufregung zeitweise mein ganzer körper versteift hat. wie lange das mein herz noch mitmacht?

termine, die mich unmengen an kraft gekostet haben. überstanden.

morgen und die nächsten tage – wochen – werde ich noch viel mehr kraft brauchen. ich muss durchhalten und hoffe, körper und psyche wissen das auch! ehrgeiz habe ich ja schon immer besessen. wohlan!

brennender ehrgeiz

ehrgeiz, leistungswahn und perfektionismus haben meinen schönen zeitvertreib eingeholt. ich vergleiche mich mit anderen, natürlich nur mit jenen, die viel besser sind als ich; hadere mit mir, dass ich niemals perfekt sein werde; zweifele – ja, verzweifele – an mir und denke, ich solle die finger von der malerei lassen – weil ich ja doch nie die perfekte meisterin der kunst sein kann, die ich sein will.