Dahin führt es also,

 

wenn ich beim abendlichen Malen Musik höre, die ich Euch übrigens unbedingt bei Gelegenheit vorstellen und ans Herz legen muss.

Ölfarbe, nass in nass in nass, Übermalung über die Übermalung über die erneute Übermalung; dann wieder neue Konturen, aber hier mit dem dem Pinselstil gekratzt, dort mit einem Taschentuch Farbe abgetragen. Erneut Farbauftrag, Pinselkratzen. Die letzte nasse Version sofort fotografiert, bevor ich mich an eine neue Übermalung machen konnte. Aber nun muss endlich die Waschmaschine geleert werden.

Muss ich eine Bildinterpretation mitliefern?

Ganz zufrieden bin ich nicht, aber ich lasse das Vöglein erstmal fliegen – so es denn kann -, und mache mich in ein paar Wochen oder Monate an eine erneute Überarbeitung.

 

Autor: Ines Udelnow

Portraitzeichnungen, Zeichnungen aus der Natur und Naturfotografie

6 thoughts

    1. Das Malen mit Musik bekommt manchmal eine ganz eigene Dynamik …
      Bei Öl hat meine beschriebene Vorgehensweise übrigens den Nachteil, dass sich die aufgetragenen Farben immer mehr miteinander vermischen, statt sich zu überdecken und im Ergebnis ein eher totes grau-rot-braun entsteht (das ist wohl eher etwas für Acryl, weil die Farben viel schneller trocknen). Da ich beim Malen auch an Australien denken musste, fand ich mein gestriges „krankfarbenes“ Farbergebnis zwar gewissermaßen stimmig, aber trotzdem unbefriedigend. Mal sehen, wie sich das Bild weiter entwickeln wird.
      Liebe Grüße
      Ines

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.