Mittwochsselbstportrait

Nach einer ersten Zeichnung mit Bleistiften entschied ich mich, der gegenwärtigen Krisensituation ein wenig Farbe entgegenzusetzen, setzte meine blaue Frühlingsmütze an, nahm das orangene Tuch aus dem Regal und malte mein Gesicht ein wenig an, bevor ich mich wieder, diesmal mit Buntstiften, vor den großen Klappspiegel setzte.

Kurzzeitig leistete mir meine Katze Lotta Gesellschaft, setzte sich aber so auf die Sessellehne, dass lediglich ihr Hinterteil aufs Bild geriet. Immerhin – ein kuschliger weicher Farbtupfer.

28 Antworten zu “Mittwochsselbstportrait”

    • Danke für Deine Offenheit und die Nachfrage. Naja, wie „es“ geht ist ja immer relativ. Gemessen an der Situation der Hochphase meiner Krankheit geht es mir sehr gut, aber die starken Tabletten, die ich täglich nehme, lassen mein Gesicht und den Körper aufdunsen (aber lieber hässlich als tot ;-) ) und außerdem sitzt mir wieder etwas ärztlicherseits nichts definierbares Schmerzhaftes in den Nervensträngen. Auch das spiegelt sich in meinem Gesicht wieder. Aber wie ich schon schrieb – im Vergleich dazu, wie katastrophal es mir vor nicht allzu langer Zeit ging, hüpfe ich glücklich und sorgenfrei durchs Leben ;-)
      Liebe Grüße
      Ines

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    • Lieben Dank :-)
      In der Tat habe ich inzwischen eine ganzer Reihe von Zeichenmaterial und Malutensilien angesammelt und verwende sie je nach Stimmung bzw. nach dem, was ich ausdrücken will.
      Liebe Grüße
      Ines

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  1. Danke, sehr schön! Die Bleistiftzeichnung auch, die farbliche aber so ausgesprochen schön im Ausdruck und in der Gestaltung! wirklich gekonnt! Großartig! Und ich staune über die Vielfalt der verschiedenen Ausdrucksformen. Jetzt, wo ich das Photo auch dabei sehe, bin ich fast ein wenig enttäuscht. Ich finde, daß die Zeichnungen viel mehr aussagen als das PhOto, obwohl auch sehr gut zusammengestellt.

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