Erpels Landgang

Eigentlich hatte ich nur den schönen Erpel im Wasser fotografieren wollen. Doch statt davonzuschwimmen, kam er näher und näher ans Ufer geschwommen, betrat selbstbewusst das Ufer, an dem ich stand, und watschelte zielgerichtet zu einer etwas höher gelegenen Stelle im Laub. Zuerst verstand ich nicht gleich, was er dort wollte. Er war ja sicherlich nicht hergeschwommen, um mir eine hübsche Fotoreihe zu schenken.

Bald konnte ich beobachten, wie er im Lauf nach Essbarem suchte. Mehrfach versuchte er eine bereits vorgetriebene Eichel zu vertilgen. Vergeblich. Sie war zu hart und sperrig.

Also machte er wieder kehrt, trippelte zurück zum Wasser, spülte seinen erdig gewordenen Entenschnabel und schwamm behende davon.

Autor: Leinwandartistin

Im Umbruch. Mit Pinsel, Zeichenstift und Fotoapparat auf der Suche nach mir selbst und einem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

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