Mittwochabend, 21. April 2021

Vorhin war ich noch so müde, dass ich schon darüber nachgedacht hatte, das Mittwochsselbstportrait auf morgen zu verschieben, konnte mich dann aber doch noch zur Rückkehr an den Schreibtisch aufraffen. Sobald ich den Spiegel vor mir platziert hatte, überkam mich wieder die Lust zum Spielen und ich baute mir eine Pinselfrisur. Auf diese Weise konnte ich mein Selbst im Spiegel sogar mit einer gewissen Gefälligkeit ansehen und zeichnen.

Ich „gönne“ mir in letzter Zeit für meine Selbstportraits öfter das „gute“, teurere Büttenpapier, mit dem ich sonst eher geize. Aber ich konnte mir neulich einen guten und vergleichsweise erschwinglichen Vorrat davon anlegen und mag gerade fast auf nichts anderem mehr zeichnen. Bleistifte, Buntstifte, Aquarellfarben, Gouache oder Tusche – alles funktioniert auf diesem Papier und ich kann mich nach den ersten Bleistiftstrichen auf dem Papier noch spontan umentscheiden, ob und wie und mit welchen Farben ich arbeiten will. In meine Buntstifte bin ich immer noch sehr verliebt, also sind sie auch heute Abend wieder zum Einsatz gekommen.

Autor: Leinwandartistin

Im Umbruch. Mit Pinsel, Zeichenstift und Fotoapparat auf der Suche nach mir selbst und einem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

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