Phönix ist erwacht

Nach meiner langen Krankheitsphase, begleitet von vielen Ängsten und Rückzug, habe ich gerade seit diesem Jahr das Gefühl, dass sich meine Welt schrittweise weitet. Umso glücklicher bin ich, dass für mich die Gemeinschaftsausstellung crossart for future am vergangenen Samstag, die für mich einen vergleichsweise krassen Schritt hinaus aus meinem geborgenen Schneckenhaus bedeutete, so angenehm, warm und mit herzlichen Menschen vonstatten ging und ich anschließend zwar erschöpft war, aber dennoch in kein Überforderungsloch gefallen bin.

Derart beflügelt entstand gestern Abend diese kleine Zeichnung, der ich den Titel „Phönix“ gebe.

Phönix. Bleistifte und Buntstifte auf Zeichenpapier 220g/m2, 20*17cm

Autor: Leinwandartistin

Im Umbruch. Mit Pinsel, Zeichenstift und Fotoapparat auf der Suche nach mir selbst und einem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

13 thoughts

    1. die offizielle Diagnose ist rezidivierende depressive Störung gepaart mit einer mal mehr mal weniger einschränkenden sozialen Angststörung. Nachdem Phönix erwacht war, ist er leider erstmal wieder auf den Schnabel gefallen, aber ich bin schon wieder in der Erholungsphase.
      Früher habe ich hier im Blog viel über meinen Alltag und die Krankheit geschrieben, nachzulesen im Archiv. Inzwischen mache ich das weniger. U.a. aus folgenden Gründen: ich blogge unter vollem Namen will meine Angehörigen schützen, indem ich nicht allzuviel über aktuelle Befindlichkeiten schreibe. Außerdem bin ich die Krankheit irgendwie auch leid; sie hat schon genug Einfluss auf mein Leben und ich will momentan nicht auch hier ständig darüber reden/schreiben, mich nicht ständig mit ihr identifizieren oder aus identifiziert werden.
      Mag sein, dass irgendwann der Zeitpunkt intensiverer schriftlicher Auseinandersetzung kommt. Dann suche ich mir aber vielleicht einen anderen Rahmen als diesen Blog.
      Lieben Dank für Deinen Kommentar und liebe Grüße
      Ines

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    1. Ja, liebe Birgit, gerade habe ich wirklich ein gutes Gefühl und auch, dass das (nur) ein Anfang ist, denn ich weiß, da ist noch Luft nach oben. Nach unten aber habe ich feste Sicherheitsnetze spannen können und bin guten Mutes, dass ich meinen Weg weiter werde gehen können. Lieben Dank für Deine Begleitung!
      Ines

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