Autor: Ines Udelnow
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Wegwarte
Die Wegwarte ist eine der Pflanzen, die sich in meinem Kopf unlöslich mit der Erinnerung an meine Oma verknüpft haben. Ich weiß noch nicht einmal genau, warum. Nie bin ich mit ihr durch die Straßen gegangen, über Feldwege getänzelt und schon gar nicht war ich mit ihr auf dem Rummelplatz, wie ein berühmter Schlager jener…
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Fernweh
Ich habe mich in Erinnerungen verloren, als ich zufällig auf dieses alte Foto stieß, das ich vor genau zwölf Jahren machte. Es war mir nie besonders ans Herz gewachsen und andere Fotos, die damals in der kasachischen Steppe entstanden, hielt ich für schöner, besser, aussagekräftiger. Aber heute habe ich es als Bildschirmhintergrund installiert und…
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Unterwegs
Letzte Woche, als es so aussah, als würde der Himmel über uns zusammenstürzen und eine Unwetterwarnung der nächsten folgte, verzichtete ich auf das Fahrradfahren und nahm S- und U-Bahn. Das ist hin und wieder ganz interessant, um nach markanten Gesichtern Ausschau zu halten. Manchmal folge den Konturen der Profile nur im Geiste, aber neulich hatte…
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Im Offenen Atelier

Inzwischen habe ich einen Träger gefunden, der ein „Offenes Atelier“ im Rahmen der Ergotherapie anbietet – nur knapp fünfzehn Fahrradminuten von meinem Zuhause entfernt und ohne jegliche Krankenhaus- oder Gefängnisatmosphäre (siehe hier). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter scheinen nach meinem erstem Eindruck wirklich mit dem Herzen bei der Arbeit zu sein und es gibt ausführliche…
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Teufel oder Beelzebub – Antibiotika statt Antidepressiva?
Ursprünglich hatte ich vorgehabt, nicht nur auf die nachfolgend verlinkte Arte-Doku „Depression – Neue Hoffnung?“ zu verweisen, sondern auch für alle jene, die nicht die Zeit haben, eine einstündige Dokumentation zu gucken, eine inhaltliche Zusammenfassung sowie meinen eigenen Kommentar dazu zu geben. Nun hatte ich selbst leider nie die Muße diesen Beitrag inhaltlich fundiert zu…
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Fortgeschritten …
… ist das Jahr. Die erste Hälfte ist vorbei. Der Juli ist jetzt angebrochen Und die Kastanien tragen riesengroße Früchte fest eingehüllt und gut geschützt.
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I told you how to change the world
BewohnerInnen von Städten werden das Phänomen der als-Flaschenammelnde-meist-ältere-Menschen-sichtbaren Armut zur Genüge kennen und ich habe auf diesem Blog mehrfach erzählt, dass ich aus meinem Fenster direkt auf die Mülltonnen blicken kann und somit fast täglich mit diesem traurigen Anblick konfrontiert werde. Ob nun Marx damals DIE richtige Antwort auf die auch damals schon heiß…
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Müde!
Viel zu müde bin ich, heute Abend noch einen sinnhaften Blogbeitrag zu schreiben. Aber W gelang heute dieser Schnappschuss, den ich Euch einfach nicht vorenthalten kann. Für Katzenmimikunkundige: Lotta faucht nicht, sondern tut das, was auch ich gerade unablässig tue: das Miezlein gähnt. In diesem Sinne: erholt Euch gut.
