Kategorie: Depression
-
Ich im Badezimmerspiegel
Susanne Haun hat dazu aufgerufen, alle Eitelkeit fahren zu lassen und ihre Leserinnen und Leser zu 1-Minuten-Selbstportraits im Badezimmerspiegel aufgerufen. Hier der Link zu ihrem Artikel. Ich habe das gerne aufgegriffen. Allerdings habe ich mir fünf Minuten gegönnt, was aber bei meinem eher gemächlichen Zeichenstil etwa auf das gleiche herauskommt. Ich stimme Susanne vollkommen…
-
Einsichten
Es sind die letzten Tage der Tulpenblüte. Anlass und Gelegenheit, noch einmal ganz genau hinzusehen. Und die Bilder einfach wirken zu lassen.
-
Pünktchen Pünktchen Komma Strich …
… mag mein depressives Monster nicht. Was folgendes betrifft, wiederhole ich mich gerne. Das Zeichnen gehört zu den wichtigsten meiner Skills. Zwar ist meine Welt davon nicht gleich Eierkuchen-rosa rot und alle Krankheit weggepustet, trotzdem kann es helfen, ein paar lustige oder niedliche Dinge zu zeichnen, wenn die Stimmung am Kippen ist. Wenn Ihr mögt,…
-
Aus meinem Skizzenbuch 11
Üben, üben üben!, heißt es. Ich bin sehr froh darüber, dass ich schon länger kein Problem mehr damit habe, in der Öffentlichkeit zu zeichnen. Das bedeutet mir einen beträchtlichen Gewinn an Lebensqualität. Mit einer großen Staffelei mitten im Zentrum der Aufmerksamkeit zu sitzen, wäre sicher noch zuviel. Doch in Wartezimmern, Parks, Straßenbahn und U-Bahn kritzelnd über meinem Skizzenbuch…
-
Bitte klingeln!
Zumindest, was den Lebensmitteleinkauf betrifft, komme ich normalerweise im Alltag ohne Hilfe zurecht. Natürlich sollte das Geschäft nicht zu klein und familiär sein (damit ich zwischen anderen Menschen untergehen kann), aber auch nicht zu laut, riesig und unübersichtlich. Es sollte möglichst ausgeschlossen sein, dass mir bekannte Menschen begegnen und ich vor die Wahl…
-
Hübsche Rauke
Die Knoblauchsrauke kann man sehr gut essen und die Gefahr, diese Pflanze mit einer giftigen Art zu verwechseln, besteht nicht. Die Pflanze ist eher unauffällig und die Blüten sind klein. Bei genauem Hinsehen kann man aber, so finde ich, ihre Schönheit nicht verleugnen. Der Fundort der Pflanze schien mir aber wenig appetitanregend und so ließ…
-
Ich, Agnes!
Die zurückgezogenen Tage um Ostern habe ich auch für eine Innenschau genutzt, bei der mir das Zeichnen hilft. Wer bin ich? Wer blickt mir entgegen, wenn ich jeden Morgen in den Badezimmerspiegel blicke? Ich suche Zugang zu mir, Frieden mit mir. Zwiegespräch. Ich bin weiter auf der Suche. Ich. Ich … …
-
Hüllen
Nachdem ich Karfreitag unangenehm Triggerndes aber dennoch unabwendbar zu Erledigendes hinter mich gebracht habe, gönnte ich mir das restliche Osterwochenende viel Ruhe und Allein-Sein. Mit dem Handarbeits-Skill habe ich ein drohendes Stimmungstief recht gut abwehren können. Aus diesem Anlass zeige ich hier ein paar meiner selbstgehäkelten Taschen, an denen ich zu großem Teil in der Klinik und…
-
Aus meinem Skizzenbuch 10
Am Montag bin ich das erste Mal seit meiner Klinikzeit wieder mit dem Fahrrad zur Therapie gefahren. Ziemlichen Bammel hatte ich davor, da mich die Strecke auch an meinen letzten, höllenmäßigen Weg zu meiner Therapeutin erinnerte, woraufhin ich das Fahrrad in ihrem Hof deponierte und in die Klinik ging. Der Weg hat aber nicht getriggert, ich…
-
Die Sauerstoffmaske
Ein kleiner Beitrag „zwischendurch“, denn vorhin habe ich bei Nina (hier) folgendes gelesen: „Auch, wenn ich oft nicht daran glaube, es verdient zu haben, werde ich immerhin besser darin, auf mich aufzupassen – dabei trickse ich mich selbst aus, indem ich an Flugzeuge denke: Dort sagen sie nämlich immer, man muss sich unbedingt selbst…
