Schlagwort: Depression
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Zersplintern
Das hier gezeigte Bild ist gewissermaßen auch aus der von Susanne Haun angeregten Reihe „Ich im Badezimmerspiegel“ und „Blind im Spiegel“ entstanden. Die beiden Hauptprofile entstanden gewissermaßen geschlossenen Auges und „aus mir heraus“. Ich habe dann, wieder sehend, die Zeichnung fortgeführt. „Zersplintern“ kam mir als spontaner Titel in den Sinn.
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Pünktchen Pünktchen Komma Strich …
… mag mein depressives Monster nicht. Was folgendes betrifft, wiederhole ich mich gerne. Das Zeichnen gehört zu den wichtigsten meiner Skills. Zwar ist meine Welt davon nicht gleich Eierkuchen-rosa rot und alle Krankheit weggepustet, trotzdem kann es helfen, ein paar lustige oder niedliche Dinge zu zeichnen, wenn die Stimmung am Kippen ist. Wenn Ihr mögt,…
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Die Sauerstoffmaske
Ein kleiner Beitrag „zwischendurch“, denn vorhin habe ich bei Nina (hier) folgendes gelesen: „Auch, wenn ich oft nicht daran glaube, es verdient zu haben, werde ich immerhin besser darin, auf mich aufzupassen – dabei trickse ich mich selbst aus, indem ich an Flugzeuge denke: Dort sagen sie nämlich immer, man muss sich unbedingt selbst…
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Mut am Sonntag
Auch diese Woche kann ich stolz auf meine „Leistung“ am Sonntag sein. Wieso setze ich das Wort „Leistung“ in Anführungsstriche? Es ist, vor dem Hintergrund der Schwere des depressiven und phobischen Schubs, den ich hinter mir habe, schon eine riesige Leistung, sonntags durch den vollen Mauerpark zu laufen. Ich gehe anonym in der Masse unter,…
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Aus meinem Skizzenbuch 7
Der Übung, aber auch des Spaßes wegen, will ich mich so oft wie möglich an kleinen schnellen Skizzen versuchen. Wenn es draußen zu nass und zu kühl ist, muss eben ein anderes Motiv her. Hier: mein tägliches Morgenritual.
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Klandern
Wenn ich morgens aufstehe, bin ich eigentlich noch ganz gut beisammen, aber je näher ich der Klinik komme, um so mehr übernimmt das unreife Kind in mir die Kontrolle. Das „unreife Kind“ ist ein Terminus, den meine Therapeutin vorgeschlagen hat, denn eigentlich hätte ich das Kind „böse“, „ungezogen“, „trotzig“ genannt. Um das Kind in mir…
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An Tagen wie diesen …
… an denen mich morgens mein tablettenaufgedunsenes Gesicht anglotzt, … die Hose über den ehemaligen Läuferinnenbeinen spannt, … die nasse Kälte unter die Kleider zieht, … die Wolken tief hängen … und sich die Dunkelheit tagsüber nie verzieht, glaubt die Stimme des inneren Monsters endlich wieder Oberwasser zu haben: „Dieses ganze Achtsamkeitsgedöns, sieh dich an, sieh, wie wie…
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In der Tagesklinik
Diese kleine Zeichnung ist im Aufenthaltsraum der Tagesklinik entstanden. Dort treffen wir uns morgens zur Morgenrunde, um gemeinsam den Tag zu beginnen und hier findet auch der Tagesabschluss statt. In den Pausen kann man hier oder im Esszimmer nebenan sitzen – wo es manchmal lauter als auf einem Bahnhof zugeht. Wir haben außerdem einen kleinen…
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Tagesklinik – ich und ich und ich
Nein, ich hätte nicht gedacht, dass die Zeit in der Tagesklinik einfach würde. Es war mir von Beginn an bewusst, dass diese Therapiezeit harte, kräftezehrende Schwerstarbeit werden würde. Der rationale Teil in mir, das theoretisch denkende, analysierende, abwägende und wissende Hirn, versteht das und wundert sich keineswegs, dass mich die Tagesklinik derart erschöpft, dass ich…
