Wie hübsch, dachte ich, als mir dieses helle Blümchen am tristen Wegesrand entgegen leuchtete.
Eine kurze Internet-Suche (übrigens nicht über den allseitsbekannten Datengiganten, sondern mittels Ecosia und benefind) glaube ich zu wissen, um welches Kraut es sich hier handelt.
Ich finde das Blümchen immer noch sehr hübsch, weiß aber inzwischen, dass das Frühlingsgreiskraut bzw. Frühlingskreuzkraut mit dem vor allem bei Pferdefreunden gefürchteten Jakobskreuzkraut (Jakobsgreiskraut) verwandt und für Pferde, Kühe, Schafe und auch für Menschen giftig ist.
In mittelalterlichen Kräuterbüchern wird man das Frühlingsgreiskraut wohl nicht finden, denn es gehört zu den Neophyten (griech.: neo-neu; phytho-Pflanze) und breitete sich erst seit 1850 in Mitteleuropa aus.
Ich habe auch gelesen, dass der Name Kreuzkraut nichts mit der Gefährlichkeit der Pflanze zu tun hat, die gewiss für viele Landwirte ein echtes Kreuz ist. Vielmehr leitet sich der Name von Kreuz = Greis ab, weil das Kraut nach der Blüte – wie ein Greis – einen weiß-grauen Haarschopf bekommt. Die Frisur des gealterten Greiskrautes ähnelt dem des abgeblühten Löwenzahns, ist allerdings kleiner und weniger imposant.
Hier die Links zu zwei meiner Quellen:

Was Du nicht alles siehst und für wert betrachtest, sich mit ihm auseinander zu setzen.
Ich danke Dir herzlich
LG. meintoefftoeff
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Ich danke Dir für Deinen lieben Kommentar.
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Ich bin gern auf Deiner Seite, ich fühle mich geführt, in eine Welt, die ich so nicht, noch nicht gesehen habe.
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Das ist sehr spannend! Herzlichen Dank. :-)
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