Steppenwolf

20171010_steppenwolf
Steppenwolf, Öl auf Leinwand, 30*40 cm, Sommer 2017

 

Dieses kleine Ölbild hatte ich zu Hause parallel zum großen Wolfs-Gemälde gemalt, dann hing es lange unfertig an meiner Wand. Dinge abzuschließen ist für mich schließlich nicht ganz einfach – da bin ich wohl ganz gewiss eine unter vielen, denen es ähnlich geht. Am Mittwoch habe ich das Bild endlich mit in die Ergotherapiepraxis genommen, um eine letzte dünne Lasur auf die Berge aufzulegen. Jetzt, auf dem Foto am großen Monitor, sehe ich, dass eventuell auch der Himmel noch eine dünne Farbschicht vertragen könnte.

Übrigens hat Nadia Baumgart heute schon ein ganz wundervolles Aquarell mit zwei Wölfen und einen kleinen Text zu den Wölfen im Bayerischen Wald geschrieben. Den Beitrag lege ich Eich unbedingt ans Herz: >> KLICK <<

Autor: Leinwandartistin

Im Umbruch. Mit Pinsel, Zeichenstift und Fotoapparat auf der Suche nach mir selbst und einem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

18 thoughts

  1. Oh ja, als Jugendliche habe ich alles von Hesse gelesen, bzw. verschlungen, manches sogar mehrfach. Ich erinnere mich, dass mich seine Geschichten sehr beeindruckt haben. In meinem Regal steht zusätzlich noch ein kleines Buch mit seinen Aquarellen. Die LPs der Band „Steppenwolf“ kaufte ich mir natürlich auch und versuchte, einen Bezug zu Hermann Hesse herzustellen.
    Dein Bild zeigt sehr gut das Einzelgängertum und die Einsamkeit, in der sich der Wolf befindet.
    Gut gefällt mir auch, dass du die Gegenfarben des Farbkreises gewählt hast – blau und orange.
    Nebelige Novembergrüße von Rosie

    Gefällt 1 Person

  2. Ist ja auch verständlich. Du hast ein wahnsinnig schönes Bild geschaffen, das für Dich etwas aussagt und andere berühren kann. Ich meine, wirklich berühren. zum Denken und Fühlen anregen. Gruss Jochen

    Gefällt 2 Personen

    1. Danke! Nun, ein „Geheimnis“ ist die „Aussage“ des Bildes nicht, aber es spiegeln sich gewissermaßen auch Dinge, Gedanken, Gefühle, die ich (momentan? noch?) nicht in präzise Worte, sondern nur in Bilder zu fassen vermag. Stichwort sind vielleicht eine gewisse schmerzhafte, unstillbare Sehnsucht, Ferne und Einsamkeit, die ich übrigens sehr liebe.

      Gefällt 1 Person

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