Bei den Kornellkirschen scheint es mir derzeit besonders auffällig, wie unterschiedlich schnell sich manche Pflanzen in der Frühlingssonne entwickeln – auch innerhalb einer Stadt.
Die Kornellkirschsträucher am Falkplatz im Prenzlauer Berg hatten am Wochenende noch so kleine Knospen, dass ich sie gar in Großaufnahme gar nicht scharf abbilden hätte können. Auch die Sträucher im Humboldthain schienen mir noch in Winterruhe.
Nicht schlecht staunte ich daher gestern, am Montag, als ich bei bestem Frühlingswetter durch den Tiergarten ging. Am Landwehrkanal – dem Zoo direkt gegenüber – waren die Knospen schon ein ansehnliches Stück geöffnet. Nur einige hundert Meter weiter, im Großen Tiergarten an vermutlich windgeschützter Lage, waren schon die kleinen gelben „Zähnchen“ der Blüten zu erkennen.
Heute schaute ich noch einmal bei den Sträuchern am Falkplatz vorbei. Aus der Ferne leuchten die Kornellkirschensträucher schon in ganz zartem gelb, aber die Knospen sind noch immer sehr klein und kaum geöffnet.
Heute gab es wieder eine merkliche Abkühlung und obwohl ich Sonne und Wärme mag, bin ich doch froh darum, dass der Frühling das Jahreszeitenruder nicht jetzt schon völlig in die Hand bekommt. Schließlich ist es immernoch Mitte Februar …
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