Neues aus Stockentenhausen

Neulich im Großen Tiergarten. Ich hocke am Ufer eines der dortigen idyllischen kleinen Seen und beobachte das bunte Treiben auf dem Wasser. Ein Stockentenpaar schwimmt in Ufernähe. Ich nehme sie ins Visier meiner Kamera, doch plötzlich werden die beiden unruhig. Ein zweiter Erpel scheint Anspruch auf die Dame zu erheben, die laut schnattert und schimpfend davonflattert. Die beiden Erpel nehmen die Verfolgung auf.

Wer am Ende wen in die Flucht schlägt, vermag ich nicht zu sagen. Wenige Minuten später jedoch sieht alles wieder nach idyllischer Zweisamkeit aus. Nicht nur ich, sondern auch ein paar Eiderenten beobachtet das Stockentenpaar. Was die wohl über die eben beobachtete Szene denken?

Die beiden Stockenten zieht es zurück zum Ufer. Selbstbewusst watscheln sie an Land. Dass dort Menschen sitzen, stört sie kein bisschen. Sich in keinster Weise um irgendwelche Mindestabstände scherend, flanieren sie dicht an uns vorbei. Sie wissen – irgendwann sind die Parkbesucher gegangen und dann gehört der See wieder den Stadttieren allein.

Autor: Leinwandartistin

Im Umbruch. Mit Pinsel, Zeichenstift und Fotoapparat auf der Suche nach mir selbst und einem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

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