Autor: Ines Udelnow
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S-Bahn-Skizzen (3)
Eine Zeichnung nur eines Gesichtes kann ich inzwischen mehr oder weniger gut in relativ kurzer Zeit dahinkritzeln. Mit dem Skizzieren des ganzen Menschen habe ich aber noch reichlich Schwierigkeiten, so dass die kurze Zeit einer S-Bahn-Fahrt oft nicht ausreicht. Meist gelingen die Proportionen nicht, die Arme sind zu kurz, die Hände zu klein, die…
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Grillendystopie (2): 2063
Ein weiteres Bild aus meiner dystopischen Zukunftsreihe, auf A4 Steinpapier, das ich seit Neuestem ausprobiere, mit Feder, Pinsel und Tusche gezeichnet. Wem das zu gruselig ist, dem sei meine heile Kinderwelt auf meinem Zweitblog Miezies Abenteuer empfohlen. Heute gibt es wieder einen neuen knallebunten Eintrag: https://mieziesabenteuer.wordpress.com/2017/10/04/wie-hund-und-katz/
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S-Bahn-Skizzen (2)
Gestern in der S-Bahn entschied ich mich dann doch, lieber den sympathischeren Hund als dessen vergnatzt wirkenden Herrn zu zeichnen. Mein anfängliches Interesse hatte Herrchen damit geweckt, dass er etwas heutzutage in Öffentlichen Verkehrsmitteln äußerst ungewöhnliches tat: Er blickte nicht auf sein Smartphone, sondern hatte eine große Sportzeitung in den Händen, die er tatsächlich…
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Septemberabend
Freitagabend. Die Septembersonne steht tief; taucht die Stadt in goldenes Licht. Wer kann, ist unterwegs und tankt die letzten Strahlen. Wohl denen, die innehalten können und den Moment genießen, während der Mond weise und geheimnisvoll über den Häusern steht.
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Grillendystopie
Immer wieder sind ja Berichte über Genexperimente mit Tieren und Pflanzen zu lesen. In der taz fand ich neulich einen Bericht über erste Freilandversuche im US Bundesstaat NEW York mit manipulierten Motten, denen ein sogenanntes Killergen eingepflanzt wurde. Zum Artikel HIER Nun neige ich naturgemäß eher zur Dystopie als zur Utopie und so spinnt…
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Steppenwolf sucht Asyl
Seit Juli werkele ich ja im Offenen Atelier der Ergotherapie an dem großen Bild vom einsamen Wolf in der Steppe. Mit Unterbrechungen – Urlaub, Infekte, Vorbereitungen für die „Ausstellung“, von ich statt zu malen meine Bilder sortierte, rahmte und aufhängte. Anfangs benutzte ich die Gouache-Farben, die es in der Ergotherapiepraxis zur freien Verfügung…
