Schlagwort: Lesen
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Lesezeit

Wie auch immer Eure nächsten Tage aussehen werden, ich hoffe, Ihr könnt sie bestmöglich verbringen und habt eine schöne Zeit. Bei mir selbst wird es die Feiertage über ganz besonders ruhig – und ist das nicht die beste Zeit, um sich stundenlang zwischen Buchseiten zu verlieren? Das jedenfalls habe ich vor und lasse dafür meine…
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Was macht Koboldina eigentlich …

… im Winter? Warm und gemütlich sieht es bei ihr aus, und einsam scheint sie auch nicht zu sein. Ich bin ja auch froh, dass die Pandemie der Elfenwaldwelt fern geblieben ist. Leider konnte ich den Buchtitel nicht erkennen, aus dem das Elfenfeenmädchen vorliest. Ob es Geschichten aus der Menschenwelt sind? Mögt ihr ihr mal…
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Für Myriade und andere Buchweltreisende
Myriade fragte vergangene Woche, ob wir ein paar Vorschläge für Literaturen aus den Ländern Kasachstan und/oder Armenien hätten, Buchempfehlungen aus benachbarten Ländern wären ihr aber auch recht. Ich bin heute mal meine Buchregale durchgegangen und stelle kurz ein paar Titel vor, die ich unbedingt für lesenswert halte: Kasachstan Ein Roman eines kasachischen Autors…
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S-Bahnskizzen (17)
Selten sind auch sie geworden – jene, die in der Bahn sitzen und in einem Buch lesen. Aber auch sie gibt es noch, so wie diese Dame, die in den Tagen vor Weihnachten neben mir in der S.Bahn saß.
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S-Bahnskizzen (16)
Langsam, gemächlich, kehre ich zurück aus meiner Blogpause. Das Jahr beginne ich vorsichtig optimistisch. Klingt 2018 nicht irgendwie nach Aufbruch? Gut gelaunt gestimmt hat mich auch, dass mir gestern in der U-Bahn ein Vertreter einer vom Aussterben bedrohten Spezies gegenüber saß – ein echter Zeitungsleser, der interessiert die taz studierte. Drum möchte ich mein…
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Loslassen und Platz zum Leben schaffen
Mein Großvater hat in den Monaten bevor er starb viele Dinge aussortiert und weggeworfen. Ganze Ordner mit verschiedenen Papieren entleerte er. Meine Mutter und ich waren entsetzt, als wir davon erfuhren und baten ihn, damit aufzuhören. Er hatte es gut mit uns gemeint und wollte uns nicht mit diesen Dingen belasten. Für meine Mutter…
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Roter Riese
Noch eine Zeichnung aus dem Naturkundemuseums vom Monatsanfang: Dieses Riesenkänguru ist ein fast 200 Jahre altes Präparat. Faszinierend, dass es noch immer so gut erhalten ist. Auf Bauch und Brust ist die Naht sehr gut zu sehen und dementsprechend merkwürdig mutet die stolze Haltung, die sich die Präparaten für das Tier ausgedacht haben. „Na,…
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Scheckiger Hund, der am Meer entlangläuft
Nach dem Freitag fühle ich mich extrem erschöpft, übe mich aber darin, mich deswegen nicht zu verurteilen, sondern mir das Recht für eine Rast zuzugestehen. Gestern habe ich mir erlaubt, einen großen Teil des Tages im Bett zu lagern. Dort lässt es sich zwar nicht gut mit Farben arbeiten, aber mit Papier und…
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Der Luchs
Zum Thema Luchs fällt mir sofort eines meiner liebsten Kinderbücher ein – Die rote Zora und ihre Bande. Ich habe das Buch wohl zwanzigmal – nein bestimmt noch öfter – gelesen; nur den Anfang habe manchmal überblättert. Zu bewegend, wie Kurt Held den Tod der Mutter, die Beerdigung und die Verlorenheit Brankos beschreibt. Ich…
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Tagesklinik – ich und ich und ich
Nein, ich hätte nicht gedacht, dass die Zeit in der Tagesklinik einfach würde. Es war mir von Beginn an bewusst, dass diese Therapiezeit harte, kräftezehrende Schwerstarbeit werden würde. Der rationale Teil in mir, das theoretisch denkende, analysierende, abwägende und wissende Hirn, versteht das und wundert sich keineswegs, dass mich die Tagesklinik derart erschöpft, dass ich…
