Schlagwort: Offenes Atelier
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Aus dem Offenen Atelier
Ich bin weiter regelmäßig in der Ergotherapeutischen Praxis. Für mich ist es ja herausragende Aufgabe, überhaupt in eine Gruppe von Menschen zu sein. Da ist das Zeichnen eher nebensächlich – das mache ich auch unterwegs und zu Hause. Bei allen Symptomen, mit denen ich zu kämpfen habe, bin ich doch froh, dass das Zeichnen…
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Kreativitätsexplosion
Federnden Schrittes flog ich heute zur Ergotherapie. Ja, einen Teil der Last habe ich wirklich zu Hause lassen können. Im Offenen Atelier gesellte ich mich dann zur Morgenbesprechung der kleinen Zeichengruppe, der ich sonst immer fern geblieben war. Deutete dort erstmals etwas von den Ängsten der letzten Wochen, ach Monate, an! Das Teilen…
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Nörgelheini, Rohrstocklehrer und der gute Wolf
Eine Kollegin in der Ergotherapiepraxis hat mich heute darin unterstützt, ein Anschreiben vorzubereiten, mit dem ich einen passenden Platz für mein großformatiges Bild vom Steppenwolf suche. Widerstreitende Gefühle – einerseits denke ich, dass mein Bild nicht gut genug ist, dass es niemand haben will, dass ich mich damit blamiere (ja, entgegen anderslautender Kritik!; denn…
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Stillleben Apfel und Bananen
Vergangene Woche habe ich in der Ergotherapie zwei Rahmen gebaut, mit Leinwand bezogen und grundiert. Heute konnte ich dann die erste verwenden. Diesmal kein Wolfsmotiv, sondern ein Stillleben in Ölfarben. Dabei habe ich mich – angeregt unter anderem auch von den reduzierten Farbübungen von Antje Gilland (siehe z.B. >HIER<), aber auch, weil ich…
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Steppenwolf sucht Asyl
Seit Juli werkele ich ja im Offenen Atelier der Ergotherapie an dem großen Bild vom einsamen Wolf in der Steppe. Mit Unterbrechungen – Urlaub, Infekte, Vorbereitungen für die „Ausstellung“, von ich statt zu malen meine Bilder sortierte, rahmte und aufhängte. Anfangs benutzte ich die Gouache-Farben, die es in der Ergotherapiepraxis zur freien Verfügung…
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Im Offenen Atelier

Inzwischen habe ich einen Träger gefunden, der ein „Offenes Atelier“ im Rahmen der Ergotherapie anbietet – nur knapp fünfzehn Fahrradminuten von meinem Zuhause entfernt und ohne jegliche Krankenhaus- oder Gefängnisatmosphäre (siehe hier). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter scheinen nach meinem erstem Eindruck wirklich mit dem Herzen bei der Arbeit zu sein und es gibt ausführliche…
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Gefängnismauern, Trübsal und dann Rhododendrenblüten
Der heutige Tag war sehr durchwachsen. Mittags hatte ich einen Termin, mir ein „Offenes Atelier“ anzusehen, in dem psychisch kranke PatientInnen sich treffen, zusammen kreativ sein, sich austauschen und in sicherem Rahmen miteinander sprechen können. Das hatte ich mir als nächsten Schritt zur Rückkehr in einen wie auch immer gestalteten Alltag, in dem ich…
