Schlagwort: Trauer
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Wieder Mittwoch. Selbstportraits Mai-Juni

Die letzten Wochen war es mir aus bekanntem Grunde ganz und gar nicht nach gemütlichem Mittwochs-Sprechfunk-Kuttner hören. Heute hatte ich endlich wieder etwas Muße und ein offenes Ohr und es hat sich gelohnt; Kuttner hatte in der Tat heute eine außerordentlich interessante Anruferin am Telefon. Währenddessen habe ich ein kleines Selbstportrait gezeichnet – heute mit…
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Ein Dankeschön und junges Mandarinentenfamilienglück

Ich danke Euch von Herzen für Eure vielen mitfühlenden Kommentare zum Tod meiner Mutter. Worte mögen nicht heilen können, aber ich war selbst erstaunt, wie sehr mich jede einzelne Zeile von Euch berührt und auf gewisse Weise getröstet hat; auch wenn ich nicht auf jeden einzelnen der Kommentare antworten konnte, aber ich sie alle…
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Trauer
Es wehrt sich einiges in mir, zum Alltag zurückzukehren – wozu auch das tägliche Befüllen dieses Blogs und das Lesen bei meinen Blogfreundinnen und -freunden gehört. Ich hatte ein enges, ein inniges Verhältnis zu meiner Mutter; da war ein gewisses gegenseitiges Verstehen der Gedanken und Gefühle der anderen, was selten ist; die letzten knapp zwei…
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Heute Abend brauche ich Blütenbilder

Erschöpft, voll trübsinniger Gedanken tritt sie aus dem Tor. Auf der Straße hebt sie kurz den Blick. Der helle runde große Mond lächelt ihr zu, spendet Trost und streichelt ihre Seele. Sie kann und will ihren Blick lange nicht lösen. * * * Heute Abend brauche ich Blütenbilder. … Die Aufnahmen…
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Bitte Aufladen!
Dass mein Akku kurz vor Jahresende alle ist, finde ich nicht allzu erstaunlich. Deshalb genehmige ich mir bis zum nächsten Jahr eine Blogpause. Es geht kaum noch Input in mich hinein und auch das Schreiben ist mühselig. Für einen Rückblick auf das Jahr 2017 brauche ich noch ein paar Monate Abstand. Es ist in…
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Und es ward Stille
Alle waren sie fassungslos, standen stumm, erstarrt. Selbst die Blätter an den Bäumen wagten nicht zu rascheln. Duldsam waren sie gewesen. Nur wenige hatten die Menschen bisher aus ihrer Mitte geholt. Die Schwachen. Die angeblich Nutzlosen. Die Unbeliebten. Die Anderen. Dann war eine Weile Ruhe gewesen und sie hatten gedacht, aufatmen zu können.…
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Zusammenringeln wie eine Katze …
Zusammenringeln wie eine Katze möcht ich mich. Weg sein, weg, fort und unaufspürbar. Auch weg von mir, von diesem Kern in mir, der mir so fremd ist, dass ich keinen Zugang zu ihm finde. Fest verschlossen ist mein Ich, das nur zum Vorschein kommt, wenn das Innere Kind in mir bockig ist. Dann habe ich…


