Ich habe mich heute Nachmittag einweisen lassen. Bin jetzt stationär.
Mittags konnte ich meiner Psychotherapeutin nicht versprechen, keinen Unfug zu machen.
Hatte Angst, mit etwas anzutun. Nein, keine Sehnsucht nach dem Tod. Weiter leben will ich. Für meine Töchter. Nicht für mich. Ich will eigentlich gar nichts. Nichts. Nur Ruhe.
Es war noch ein weiter Weg zu gehen bis zum vermeintlich sichren Bett im Krankenhaus. Mitlockt der S-Bahn durch die halbe Stadt zur Ärztin. Mich dort erneut erklären. Dann mit dem Taxi in die Klinik. Dort wieder Warten. Erstes Gespräch mit einer Ärztin dort. Kam mir vor wie eine Prüfung. Die ganze Zeit saß ein Pfleger mit dabei, hörte zu. Nicht gerade einfach.
So wie ich das verstanden hatte, hätte ich auf eine andere Station gesollt. Vielleicht war dort kein Platz, ich bin nun bei den Patienten mit Psychosen und Schizophrenie. Draußen an der Wand zu meinem Bett laute Stimmen. Machen mir Angst. Wie mir überhaupt die ganze Station Furcht einflößt. Fremde Menschen um mich. Das Zimmer teile ich mir. Zum Glück hat die Frau noch nicht versucht, mit mir ins Gespräch zu kommen.
Abends gibt es nochmal Tavor. Da werde ich hoffentlich schlafen können. Bin so müde.
Traurig auch, meine Töchter so enttäuschen zu müssen. Ich wollte für Sie da sein dieses Schuljahr und nun liege ich unter einer Krankenhausdecke. Wie schlimm enttäuschend muss das heute für sie gewesen sein, dass Mama nicht nach Hause kommt. Natürlich mache ich mir große Sorgen, welch schlimme Dinge das bei ihnen anrichten kann.
Aber immerhin lebe ich noch, werde weiter leben und hier auch wieder herauskommen.
Ich weiß nicht, wie gut ich weiter Eure Blogs verfolgen kann. Ich tippe diesen Text in mein Smartphone ein und versuche ihn nachher hochzuladen. Mal sehen, wie das läuft.
Eure Beiträge zu laden dauert lange, Bilder wurden bisher nicht geladen. Weiß nicht, wie mein Tagesplan hier morgen sein wird, ob ich irgendwann einmal irgendwohin kann, wo es besseren Empfang gibt.
Draußen wird wieder geschrien.


agnes. reiss dich zusammen – hierfür gibt’s von mir kein „gefällt mir“ !
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Es gab die Wahl zwischen Sterben und Station.
Ich habe mich so lange und immer wieder zusammengerissen. Und werde es auch weiter tun, wenn ich es hier raus schaffe.
In mir sind solche Schuldgefühle, dass ich lieber unter die Erde möchte.
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Alles Gute und schlaf gut.
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Dankeschön
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Alles Gute, Agnes!
Hab Vertrauen in deine Familie und in dich. Mit deiner Kraft und ihrer Unterstützung wirst du es schaffen.
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Ich danke Dir ganz herzlich
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Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, Mut und Vertrauen :-)
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Vielen Dank!
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Liebe Agnes, ich wünsche dir alles Gute, du bist freiwillig in die Klinik gegangen, das zeugt von Stärke und Verantwortungsbewusstsein.
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Liebe JanJan, ich freue mich über Deine Zeilen.
Sie verbergen ja auch eine gute Nachricht. Du kannst ja wieder Kommentieren :-)
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Stimmt, das war auch ein Versuch, ich hatte eine Nachricht vom Support :)
Hatte gestern Abend schon kommentiert, ist wahrscheinlich im Spam.
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Liebe Agnes,
ich denke ganz fest an dich und wünsche dir viel Kraft und alles Gute!
Ich weiss, es fühlt sich nicht so an, aber ich finde deine ENtscheidung sehr stark und mutig. SIe zeugt auch davon, dass du eine verantwortungsvolle, starke Mutter bist, die sich Hilfe holt, wenn es nötig ist.
Vor einem dreiviertel Jahr war ich dort, wo du jetzt bist, erinnere mich noch gut an meine Angst vor all den fremden Menschen auf Station, Mitpatienten mit ungewöhnlichem krankheitsbedingtem Verhalten und neuen Medikamenten … Heute geht es mir so viel besser, was damals in der Hochphase der Depression jenseits meines Vorstellungsvermögens lag.
Alles Liebe,
Nelia
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Danke, liebe Nelia
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Schlaf gut Agnes
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Ich denk an dich
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Du bist nicht allein.
Lieben Gruß!
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Ups da war ich jetzt zu schnell 😊 der letzte Satz sollte heißen: mit Liebe und Aufrichtigkeit wird das, glaube mir.
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Ich wünsche dir von Herzen das Allerbeste! Ich kenne dich und deine Geschichte nicht gut, aber ich glaube dass du eine wunderbare Mama bist! Alleine dass du dich, obwohl es dir so schlecht geht um ihr Wohlergehen sorgst und Aufrichtigkeit wird das glaube mir.
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Dankesehr.
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Schlaf gut – jetzt bist du sicher und ich wünsche dir, dass die Welt morgen schon ein wenig besser aussieht. Alles Liebe Judi
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Auch das geht vorbei. Und dann kannst du die dir schönen Seiten des Lebens genießen, wenn du willst.
MfG toe
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