Üben, üben üben!, heißt es.
Ich bin sehr froh darüber, dass ich schon länger kein Problem mehr damit habe, in der Öffentlichkeit zu zeichnen. Das bedeutet mir einen beträchtlichen Gewinn an Lebensqualität. Mit einer großen Staffelei mitten im Zentrum der Aufmerksamkeit zu sitzen, wäre sicher noch zuviel. Doch in Wartezimmern, Parks, Straßenbahn und U-Bahn kritzelnd über meinem Skizzenbuch zu sitzen, ist mir inzwischen Selbstverständlichkeit.
Wirkliche Portraits zu zeichnen, ist unter diesen Umständen natürlich nicht möglich. Ich will ich nicht allzu offensichtlich hinsehen, um niemanden zu irritieren und zu fragen, das schaffe ich (noch?) nicht. Die ahnungslosen „Modelle“ bewegen sich ständig oder stehen, kaum dass ich die ersten Striche gesetzt habe, auf und entschwinden für immer aus meinem Blickfeld. Also beende ich das Gesicht aus dem Gedächtnis oder nach Phantasie und Laune oder füge Mundpartie und Frisur einer anderen Person hinzu. Egal ob die Ergebnisse hinterher ansehnlich sind oder nicht – ich nehme alles als willkommene Gelegenheit zum Üben an.
Nächstes sozial-kommunikatives wie auch künstlerisches Ziel für die nächsten Monate: „echte Modelle“ zu zeichnen, die nicht mein Freund oder mein Spiegelbild sind. Eine Kollegin meines Lebenspartners hat bereits Interesse bekundet, mir mal Modell zu sitzen.



Agnes, kennst du diese Schiebe- oder Klappbücher für Kinder, wo man eine Person oder ein Tier aus drei Teilen zusammensetzen kann? – Das könnte doch bei dir auch neue Kunst werden :-) ;-)
Lieben Gruß zu dir
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die fanden wir immer sehr niedlich, meine Töchter und ich ;-)
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Bei meinen Kindern gab es die nur als Bausteine – da konnte man dann verschiedene übereinander stellen.
Die Bücher gab es erst später
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Aber eine schöne Idee hast Du da gehabt. Vielleicht probiere ich da bei Gelegenheit mal was aus ;-)
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Das freut mich für dich :)
Grüße & guten Morgen !
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Guten Morgen auch für Dich, Reiner!
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