Auf und an den Fußwegen meiner Straße wird – zur Freude vieler, aber sicher auch zum Groll der Ordnungsfetischisten – der Natur ihren Lauf gelassen. Wo sich zwischen Pflastersteinen und Beton tatsächlich ein Pflänzlein ansiedeln konnte, darf es auch bleiben. Zudem stellen immer mehr Nachbarn Blumenkübel auf die Straße und bepflanzen die tristen und verkoteten Baumscheiben. Dazu ein eigener Beitrag die kommenden Tage.
Hier ein paar Bilder des aktuell blühenden Straßen“un“krautes.
Rucola – ein köstliches Kraut, wie ich finde. Und es wächst freiwild nur dreißig Meter von meiner Haustür entfernt. Trotzdem werde ich es hier nicht ernten.
Nicht Gundermann, wie ich anfangs dachte, sondern sondern das Mauer-Zimbelkraut bzw. die Zimbelrebe wächst hier aus diesem Kellervorsprung heraus. Die Vitamin C reichen Blätter werde ich an diesem Standort lieber nicht kosten.
Aber die Blüten sind für jene, die genau hinsehen, ganz zauberhaft und schön.
Hier hat eine kleine Spinne ihre Wohnstatt finden dürfen.
Das ist richtig! Leider gibt es Leute, die nur in ihrem Garten dulden, was durch eigene Hand gepflanzt und (er)zogen wurde und ihren eigenen Kategorien entspricht. Wir Menschen lieben ja offensichtlich die Eindeutigkeit und „Schubladisierbarkeit“. Nicht umsonst gibt es das Gleichnis vom „Staat als Gärtner“ bezogen auf unsere Gesellschaft (Zygmut Baumann). Ich müsste es allerdings nochmal ganz genau nachlesen, um es erklären zu können. Damals, als Studentin, fand ich gerade diese Analogie mehr als einleuchtend.
Liebe Grüße an Dich!
Wer auch immer den Begriff „Unkraut“ erfunden hat, scheint die Schönheit dieser Kräuter nicht erkannt zu haben.
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Das ist richtig! Leider gibt es Leute, die nur in ihrem Garten dulden, was durch eigene Hand gepflanzt und (er)zogen wurde und ihren eigenen Kategorien entspricht. Wir Menschen lieben ja offensichtlich die Eindeutigkeit und „Schubladisierbarkeit“. Nicht umsonst gibt es das Gleichnis vom „Staat als Gärtner“ bezogen auf unsere Gesellschaft (Zygmut Baumann). Ich müsste es allerdings nochmal ganz genau nachlesen, um es erklären zu können. Damals, als Studentin, fand ich gerade diese Analogie mehr als einleuchtend.
Liebe Grüße an Dich!
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Du siehst mit dem Herzen. Ich freue mich immer, was Du so entdeckst. Für mich Reichtum.
Danke Dir. Hilde
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Das ist so schön, dass ich Dir Freude schenken kann. Sei herzlich gegrüßt
Agnes
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scheue Katzenfrauen nehmen sich die Zeit genau zu schau’n :o) herzlichste Grüße, liebe Agnes!
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Herzliche Grüße auch an Dich
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Du bist eine derjenigen, die genau hinsehen.
Mag ich, weil selten.
Wie deine Bilder.
Grüße !
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Ich freue mich sehr!
Liebe Grüße
Agnes
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Ich mag deine Fotos so gern 😊
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Ich freue mich sehr :-)
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