Ein Kernbeisser mit Charme

Auch wenn wir es in Berlin heute nur ein paar Grad über dem Gefrierpunkt waren und die Sonne sich nur für ein paar Sekunden durch die dichten Wolken schieben konnte – nach meinem Empfinden roch und klang heute alles nach Neubeginn, nach Wachstum, Treiben, Leben.

Nach einem Termin drehte ich noch eine Runde durch den Humboldthain – ohne Fotoapparat – und genoss das frühlingshafte Durcheinander der Vogelstimmen. Hoch oben in einem Baum unweit des Nestes, das die Habichte im vergangenen Jahr bewohnte, rief ein Greifvogel, den ich als Habicht identifizierte und nicht wenig später stritten sich lauthals drei Eichelhäher.

Später am Tag dann ging ich noch einmal mit Fotoapparat los. Die Eichelhäher traf ich nicht, dafür konnte ich sogar zwei Habichte beobachten, die abwechselnd flogen oder oben auf einem der Bäume hockten. Diese Bilder werden hier noch zu zeigen sein.

Vorgedrängelt in der Bildpräsentation hat sich ein charmanter Kernbeißer, der auf einem Ahornstrauch saß und die Flügelchen schmauste; und den ich aufgrund der schwachen Lichtverhältnisse leider nicht in der ihm gebührenden fotografischen Qualität darstellen konnte. Wo aber das Modell eine wahrhaftige Rampensau zu sein scheint, sind das doch nur Kleinigkeiten, finde ich. Täusche ich mich oder koketiert der kleine Vogel mit der Kamera?

Autor: Leinwandartistin

Im Umbruch. Mit Pinsel, Zeichenstift und Fotoapparat auf der Suche nach mir selbst und einem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

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