#AlleFür1Komma5 – globaler Klimastreik heute, am 19. März 2021

Ich weiß, es geht vielen so wie mir – je mehr ich mich mit dem Thema Klimawandel, Artensterben und Umweltverschmutzung beschäftige, umso mehr könnte ich verzweifeln angesichts des Weitersowieimmer, Wachstumsgelaber und des Gefasels von sozialer Verantwortung von Leuten, die sonst auf finanziell schlechter gestellte Menschen scheißen (Sorry!).

Wenn ich dann kurz davor stehe, nur noch das Schlimmste anzunehmen und eine Veränderung zum Positiven für gänzlich aussichtslos zu halten, denke ich an meine Kinder – – – und an die bekannte Legende vom Kolibri, der angesichts des großen Feuers nicht, wie die anderen Tiere des Waldes, verzweifelt den Kopf unter den Flügel steckt, sondern unermüdlich sein bestes tut, das Feuer zu löschen; ja, es wenigstens einzudämmen. Wenn sich dann all die anderen Kolobris anschließen und schließlich die anderen Tiere des Waldes gar nicht mehr ander können als mitzuhelfen, ist vielleicht doch nicht alles verloren?

https://fridaysforfuture.de/allefuer1komma5/

Autor: Leinwandartistin

Im Umbruch. Mit Pinsel, Zeichenstift und Fotoapparat auf der Suche nach mir selbst und einem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

7 thoughts

  1. Ja, nur so gehts! Man möchte manchmal echt verzweifeln, aber man kann nur gucken, was man selber möglich machen kann und wenn es kleine Tropfen sind. Die können immerhin zu einem Bach und schließlich zu einem Fluss werden :-) Ich hoffe, daß wir immer mehr werden, damit der Fluss dann auch an Fahrt aufnimmt. Du hast das sehr schön bebildert, deine Kolibris sind wunderschön geworden, in Gestalt wie in ihrer Farbigkeit :-) LG

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    1. Ich danke Dir und freue mich, dass spürbar ist, was ich mit dem Bild meine.

      Das Gleichnis mit den Tropfen, dem Bach und dem Fluss finde ich ebenfalls passend. Manchmal stelle ich mir auch Kieselsteine vor, von denen einer die anderen berührt und diese ihre Bewegung dann ihrerseits weitergeben.

      Wir können nicht mehr alles retten, aber wenn wir so weiter wurschteln wie immer, wird es eben noch schlimmer. Insofern hilft es, auf die Dinge zu blicken, die wir in der Hand haben.
      Herzliche Grüße
      Ines

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      1. Ein schöner Gedanke. Eine Kieselreaktion sozusagen :-) Ja, ein kleiner Stein kann einen großen ins Rollen bringen. Ich denke auch, wir müssen das Bewußtsein für diese Dinge stärken und daß tun wir bereits mit unseren Blogs. Es verändert die Perspektiven der anderen Menschen und auch das macht Hoffnung. LG Almuth

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