Selbst am Mittwoch, 06.04.2022

Ich schließe die Augen. Öffne sie. Die Welt ist immer noch dieselbe. Kein Alptraum, aus dem es sich in eine heile Welt entrinnen lässt. Immerhin – ich habe das Glück, mir im behaglichen Zuhause die Decke über den Kopf ziehen zu können. Und mich hinwegzuträumen.

I close my eyes. Open them again. The world is still the same, is not a nightmare from which to escape. At least I have the good fortune to be able to pull the covers over my head in the comfort of my own home. And dream myself away into a better world.

Я закрываю глаза. И открываю их снова. Мир остается прежним. Не кошмар, из которого можно сбежать. По крайней мере, мне повезло, что я могу натянуть одеяло на голову в комфорте собственного дома. И мечтать о лучшем мире.

Selbst am Mittwoch, 06.04.2022, Tusche auf naturfarbenem Fotokarton A4. © Ines Udelnow 2022

Tuschezeichnung auf naturfarbenem Fotokarton, Format A4. Für eine vergrößerte Ansicht bitte Anklicken.

Ink drawing on natural coloured photo cardboard, size A4. Please click for an enlarged view.

Рисунок тушью на натуральном цветном фотокартоне, размер A4. Пожалуйста, нажмите для просмотра в увеличенном виде.

Zum Weiterlesen bitte siehe auch:

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ceterum censeo

Stand with Ukraine! Nein zum Krieg! Нет войне!

Autor: Ines Udelnow

Portraitzeichnungen, Zeichnungen aus der Natur und Naturfotografie

5 thoughts

    1. Wenn man darüber nachdenkt, hält man es eigentlich nicht aus – jedenfalls als empathischer Mensch. Ich habe mein Leben in einer friedlichen Umwelt – in der zwar nicht alles perfekt ist, aber in der ich nicht permanent von Gewalt bedroht bin und in Gefahr lebe – wohl selten mit solch bewusster Dankbarkeit betrachtet wie in diesen Tagen.

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      1. Das hängt davon ab, ob Du es aushältst, das zu hören. Und ob es Deinem Nachbarn gut tut, zu erzählen. Vielleicht tut es ihm gut?

        Allgemein gesehen halte ich es für wichtig, die Zeitzeugen von damals erhählen zu lassen, das Erzählte zu bewahren, um niemals zu vergessen, dass ein Leben in Frieden keine Selbstverständlich ist. Und was ein Leben im Krieg eigentlich bedeutet. Für uns Nachgeborene, hier in Deutschland, ist das (zum Glück!!!) eine abstrakte Vorstellung (möge es so bleiben!!!)

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      2. Das Erzählen tat ihm gut, im Moment! Ich weiß allerdings nicht, was das die Tage darauf bei ihm auslöste.

        Zeitzeugen:
        Ja, ich habe das Gespräch notiert, hinterher!!
        Es war nicht nur die Kriegszeit als 15-Jähriger (!!), sondern auch die Zeit danach, die sogenannte Nachkriegszeit. Er meinte, daß bis 1957 (!!) die Zeit sehr turbulent und anstrengend war.

        Was noch kommen wird, keiner kann es wissen.

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