Schlagwort: Sozialhilfe
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Ratsch! Und ab durchs Netz! Familie wurde zwangsgeräumt
Vergangene Woche berichtete ich über die vorerst verhinderte Zwangsräumung einer Familie in Berlin Lichtenberg. Ich erinnere: Die Mutter ist krank, war vergangenes Jahr in stationärer Behandlung, konnte nicht rechtzeitig den Weiterbewilligungsantrag für das JobCenter stellen. Unter welcher Krankheit genau die Mutter leidet, weiß ich natürlich nicht und gehört auch nicht hierher. Aber alle meine…
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Stadt und Natur – Februarsonne. Endlich auch im Herzen
Die Februarsonne wärmt bereits kräftig, auch wenn die Temperaturen im Schatten noch frostig sind. Doch vor so manchem Straßencafé, Bistro und auch auf sonnigen Parkbänken lassen sich die Städter die Mittagssonne in die Gesichter strahlen. Der Senkgarten an der Schwedter Straße ist windgeschützt, aber leider dringt der Krach der Groth-Baustelle am Mauerpark hinunter und…
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S-Bahn-Skizzen (14)

Viele Gedanken kreisen in meinem Kopf. Doch hier, vor dem PC, die Hände startklar über der Tastatur, wollen sie sich nicht in klare Sätze fassen lassen. Ich sitze. Regungslos. Schreibe, lösche aus. Sitze. Wahrscheinlich sind der Gedanken schlicht zu viele; sie verweigern sich dem Korsett aus Textstruktur, Grammatik, Logik, Reihenfolge. So zeige ich Euch…
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Mehr Solidarität wagen!
Transformation ist Thema der dieswöchigen photo challenge. Es wäre mir ein leichtes, Euch hier noch ein paar meiner unzähligen Bilder vom herbstlichen Wandel zu zeigen. Satte Farben, ein bisschen Schwermut, Schönheit. Und doch bringe ich es nicht über mich; mir drängen sich andere Bilder in den Kopf. Ich denke an die soziale Transformation,…
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Die Schuldfrage
Es gibt ja Menschen, die immer sofort die Schuld bei den anderen sehen; was immer auch passiert – die Welt ist böse und sie selbst machen immer alles richtig. Ich gehöre zum anderen Extrem, indem ich für alles immer die Schuld bei mir suche, sich richtig nur auf mich allein Wut empfinden kann. Für…
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Dr. rer. nat., leider depressiv!
Wir leben in einem der reichsten Länder der Erde, in einem Sozialstaat, und wer in soziale Bedrängnis gerät, erfährt selbstredend Hilfe. So sollte es sein. Und viele von uns glauben auch daran, dass dem so ist. Niemand müsse auf der Straße schlafen, niemand müsse hungern in unserem reichen Lande. Als ein schwankender Obdachloser von…
