Schlagwort: Verlust
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Mama!

Meine Mutter habe ich zu ihren Lebzeiten nie gezeichnet. Zunächst war ich selbst aufgrund meiner Krankheit nicht in der Lage, mich ihr auf diese Weise anzunähern, sondern hatte das Verlangen nach Rückzug und Abstand. Ich hatte ja auch im Sinne, wir würden noch mindestens zwei Jahrzehnte miteinander haben und es wäre genügend Zeit … Dann,…
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Mittwochabend, 07. April 2021

In den letzten Wochen muss ich wieder vermehrt an meine Mama denken. Ich versuche die Trauer zu spüren und zuzulassen, statt sie zu verdrängen. Das garstige Wetter dieser Tage passt recht gut zu meiner Stimmung. Die Zeichnung nimmt Bezug auf das >>Selbstportrait mit rotem Tuch<< vom 9. April 2020.
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Coming Home (2)

Und hier noch ein zweites Bild, das während des Abendeinflug der Krähen am Hackeschen Markt im Dezember entstanden war.
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Coming Home

Ein Foto aus dem Dezember vergangenen Jahres, es entstand während des täglichen Abendeinflugs der Krähen am Hackeschen Markt. Warum auch immer, bin ich heute Abend in Stimmung, es hier zu zeigen. Es ist eines der Fotos aus dem vergangenen Jahr, das ich ganz besonders mag.
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Schwarzer Vogel

Diese Kormoran-Bilder zu zeigen, hatte ich mich lange nicht durchringen können. Es wird Zeit sie loszulassen. Die beiden Kormorane begegneten mir Anfang Mai, drei Tage bevor meine Mutter starb. Das Wetter war grau und ich war ebenso trister Stimmung und großer Sorge, in Gedanken bei meiner Mutter im Krankenhaus. Seit dem vergangenen Jahr hatte ich…
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4. Dezember 2020. Lebenslinien

Rituale, gemeinsame Rituale, sind wichtig. Nicht nur für mich. Es fanden sich noch einige Lampignonblumen im Garten. Deren Wurzeln stammen aus dem Vorgarten ihres Elternhauses. Sie hatte sie nach Berlin geholt, als das Haus verkauft werden musste. Das Grab mit Tannengrün und Lampignons geschmückt. Mit Tee angestoßen, Plätzchen gegessen. Auf ihr Wohl und ganz gewiss…
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Am Grab meiner Mutter

Gestern habe ich einen größeren Ausflug gemacht. Kurz nach sechs Uhr morgens los mit dem Fahrrad Richtig Stadtrand zum Grab meiner Mama, die vor einer Woche beigesetzt wurde und in den Garten meiner Eltern, der nun nur noch der Garten meines Vaters ist. Es ist dort ungewohnt und leer ohne sie. Aber von dort kann…
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Trauer
Es wehrt sich einiges in mir, zum Alltag zurückzukehren – wozu auch das tägliche Befüllen dieses Blogs und das Lesen bei meinen Blogfreundinnen und -freunden gehört. Ich hatte ein enges, ein inniges Verhältnis zu meiner Mutter; da war ein gewisses gegenseitiges Verstehen der Gedanken und Gefühle der anderen, was selten ist; die letzten knapp zwei…
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Dr. rer. nat., leider depressiv!
Wir leben in einem der reichsten Länder der Erde, in einem Sozialstaat, und wer in soziale Bedrängnis gerät, erfährt selbstredend Hilfe. So sollte es sein. Und viele von uns glauben auch daran, dass dem so ist. Niemand müsse auf der Straße schlafen, niemand müsse hungern in unserem reichen Lande. Als ein schwankender Obdachloser von…

