Schlagwort: Zeichnungen
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Der Riesenkohlrabi als Muse
Im Dezember bekam ich zwei riesige Brocken Gemüse geschenkt – jemandes eigene Ernte. Als Kohlrabi hätte ich die Riesenklumpen nie erkannt – Kohlkopfgroß, der größere drei Kilogramm schwer. Den ersten vertilgte ich sofort – eine Hälfte geraspelt mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer, die andere in der Suppe. Schließlich bin ich bekennende Salat- und…
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Stilbruch
Für alle die, denen das Jahresende gar zu schrecklich aufs Gemüt drückt, hier eine Zeichnung der anderen Art: bunt, bunter, knallebunt. Arimalla Panprinzessin läd uns alle auf ihr Schloss zum großen Blütenfest. Eltern und Großeltern von Kindern (Klischeeentsprechend eher Mädchen?) im Grundschulalter mögen die Anspielung auf „Mia and Me“ verstehen. Am Ende wird…
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S-Bahn-Skizzen (15)
S-Bahn-Skizzen vom Donnerstag. Eigentlich stammt nur eines aus der S-Bahn (S1). Die anderen aus der U7 und der U6, unter Schöneberg, Kreuzberg und Mitte. Die auf der vorletzten Skizze gezeichnete Dame hatte eigentlich auch einen Kinderwagen dabei. Aber sie bewegte sich ständig, beugte sich zu ihrem Kind und zurück, außerdem war die U-Bahn voll…
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Agnes guckt in den Spiegel und hört menschenverachtende Untergrundmusik
Jener, „Der“ Tag, an dem ich in den Spiegel sah, endete in keiner Katastrophe, bedeutete vielmehr Stärkung und einen symbolischen Neuanfang, wollte aber aufgrund anderer Umstände so gar nicht gefeiert werden. Das Leben nimmt halt manchmal einen Lauf, der sich nur mit Fäkalsprache angemessen beschreiben ließe. Ein einfaches „Scheiße“ reicht da nicht. Habt…
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S-Bahn-Skizzen (14)

Viele Gedanken kreisen in meinem Kopf. Doch hier, vor dem PC, die Hände startklar über der Tastatur, wollen sie sich nicht in klare Sätze fassen lassen. Ich sitze. Regungslos. Schreibe, lösche aus. Sitze. Wahrscheinlich sind der Gedanken schlicht zu viele; sie verweigern sich dem Korsett aus Textstruktur, Grammatik, Logik, Reihenfolge. So zeige ich Euch…
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S-Bahn-Skizzen (13)
Kürzlich, in der U-Bahn, saß doch zwei Plätze neben mir ebenfalls ein Mensch, der etwas in sein Skizzenbuch hineinkritzelte. Wäre ich nicht so menschenscheu, hätte ich ihm wenigstens geschwisterlich zugezwinkert und einen Blick in sein kleines Büchlein hätte ich vielleicht auch erbeten. Aber wir beide taten, als bemerkten wir einander nicht. Auch kein Drama.…
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Im Mondenschein
Am Montag in der S-Bahn habe ich eine junge Frau mit Kopfhörern skizziert. Sie stieg aus, ich kitzelte weiter, frei nach Schnauze und frei vom Original, das ich nur noch wenig im Gedächtnis hatte. Am Dienstag, nach meiner erleichternden Nachricht, entschied ich plötzlich, dass diese Frau nicht blass und farblos bleiben dürfe, übertrug die…
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Kreativitätsexplosion
Federnden Schrittes flog ich heute zur Ergotherapie. Ja, einen Teil der Last habe ich wirklich zu Hause lassen können. Im Offenen Atelier gesellte ich mich dann zur Morgenbesprechung der kleinen Zeichengruppe, der ich sonst immer fern geblieben war. Deutete dort erstmals etwas von den Ängsten der letzten Wochen, ach Monate, an! Das Teilen…
