Heute und morgen soll es eine kleine Pause der Naturfotografie und -zeichnung geben. In diesem Beitrag gibt es ein paar Worte zu den gezeigten Portraits. Morgen endlich will ich ein paar Worte zur „Groth statt grün“-Reihe schreiben und meinen kleinen Mini-Beitrag zu den Aktionstagen
WIDERSETZEN – Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn
und der geplanten Großdemonstration am Sonnabend, 14.4.18, leisten.
zur Homepage des Bündnisses (Stand Donnerstag, 12.4.18, 21 Uhr haben 226 Gruppen, Initiativen, Vereine usw. aufgerufen) >>HIER<< entlang.
Morgen dazu mehr.
Nun aber zum Zeichnen:
Zu meinem großen Stolz schaffe ich es derzeit, einen „normalen“ Portraitzeichenkurs zu besuchen. Anfangs hatte ich Angst, es könnte mich überfordern – noch ein Termin die Woche, drei weitere Stunden „unter Menschen sein“, Angst angesprochen und zu einem Gespräch gedrängt zu werden. Das Zeichnen selbst ist ja nichts, was mich belastet – im Gegenteil. Aber eben das Drumherum! Andererseits ist es ein Schritt zurück in die Normalität. Ich besuche einen Kurs ganz außerhalb des geschützten Rahmens Therapie/Krankheit, mit ganz „normalen“ Menschen. Ohne den Stempel „Krank“, „Psycho“, „Sozialleistungsabhängige“, „Ausschuss“/“Schmarotzerin“ (letztere sind Selbstvorwürfe, die ich mir zwar oft genug aus dem Kopf argumentieren, aber seltener aus dem Herzen ziehen kann; und deswegen mache ich mir wiederum neue Vorwürfe, denn: bin ich nicht fleißig genug bei der Therapie?).
Teilgeschützt ist der Rahmen insofern, als dass ich die Kursleiterin bereits kannte; ich hatte mich ihr früher bereits „offenbart“ gehabt und habe sie für diesen Kurs daran erinnert, dass ich nicht vor der Gruppe sprechen und auch keine „Gruppenarbeit“ möchte. Das Zeichenatelier ist zudem so groß, dass ich mich in den Pausen weit genug von den anderen zurückziehen kann und mich nicht übermäßig bedrängt fühle. Zugegeben – die ersten Male war es doch ausgesprochener Stress für mich – für mich waren die Pausenzeiten „Arbeit“ und die Zeit zum Zeichnen „Erholung“, schließlich fühle ich mich mit dem Zeichenstift in der Hand viel sicherer als ohne. Das Zeichnen gibt mir sozusagen die Berechtigung „zu Sein“.
Heute und in künftigen Beiträgen zeige ich einige der im Kurs entstandenen Zeichnungen. Jede Position mal 30 Minuten, mal die doppelte Zeit, mal auch weniger. Wie gut, dass ich auch außerhalb des Kurses genug Zeichnungen „produziere“, also nicht erwarte, mit tollen Zeichnungen nach Hause zu kommen und meine Mappe zu füllen. Ich schaffe es tatsächlich mir zu erlauben etwas mit Farbe, Strich und Material zu experimentieren, mich auszuprobieren und auch mit der einen oder anderen Zeichnung absolut nicht zufrieden zu sein.





Sehr, sehr ausdrucksstark.Ich
präferiere das Portrait in Blau.
Du hast einfach diesen
unverwechsel
baren Stil, der darf Dir
nicht abhanden-
kommen, versprich mir das !😁
liebe Grüsse v. Jochen
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Ganz lieben Dank, Jochen!
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Tolle Porträts!!!
Und es wird Zeit, dass etwas gegen Mietwucher und allem was damit zusammenhängt passiert, wird was passieren?
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Liebe Ulli,
das hoffnungsvoll Stimmende ist immerhin, dass sich mehr Gruppen an dem Aufruf beteiligt haben als bei bisherigen Aktionen; und es gibt auch immer wieder Hausgemeinschaften, die es schaffen, sich gegen Entmietung zu wehren. Wohin das führt? Wir werden sehen. Sei herzlich gegrüßt!
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Ausdrucksstarkes Gesicht!
Liebe Morgengrüße vom Lu
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Lieben Dank und herzliche Grüße auch an Dich!
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Danke *freu*
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Du kannst es wahrscheinlich am besten beurteilen, welche dem Original am meisten ähneln (wenn du das willst) oder auf welchem du das, was du sagen willst, am besten hinbekommen hast.
Am 17.4. kommt ein Artikel, in dem ein „Klugscheißer“ sich über die DDR äußert, obwohl ich ihn nicht danach gefragt habe. Könnte für dich auch interessant sein.
Abendgüße von Clara
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Liebe Clara, danke für die Beitragsankündigung. Der „Klugscheißer“ ist sicher ein „Besserwessi“? Genug der Klischees für heute ;-) Sei herzlich gegrüßt
Agnes
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Der Artikel heißt „Diskutieren ja – pöbeln nein“
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Sehr ausdrucksvoll dieses Blau und Schwarz auf Braun …….
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ganz lieben Dank!
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